Besuch von Frauen-Organisationen in Nablus
5. Juli 2018
Vorbereitungen für den Christkindlesmarkt 2018
16. Oktober 2018
INNA-Mitgliederreise 2018 N 19
Der INNA-Vorsitzende im Gespräch mit Adly Yaish, dem Bürgermeister von Nablus.
INNA-Mitgliederreise 2018 N 37 b
Besuch bei einer Frauenorganisation.
INNA-Mitgliederreise 2018 N 58
Ein Dorfbürgermeister erläutert die Probleme seines Ortes.
INNA-Mitgliederreise 2018 N 60
Rast der Teilnehmer vor Ort.
Mitglieder der Nablus-Initiative bauen Brücken zwischen Nürnberg und Nablus

Brücken zu bauen zwischen den Menschen in Nürnberg und Nablus – diesem Zweck diente eine einwöchige Mitgliederreise der Nablus-Initiative (INNA) e.V. nach Palästina. Sie wurde organisatorisch von der Abteilung für Partnerschaften im Rathaus von Nablus unterstützt.
Die Lebensbedingungen und Probleme in der Stadt waren Gegenstand vieler Gespräche der 17-köpfigen Reisegruppe mit Vertretern und Vertreterinnen der Stadtspitze und der Zivilgesellschaft. Der Verein unterstützt insbesondere das Projekt „Nablus grün und sauber“, durch das die rund 16.000 Schüler und Schülerinnen in Nablus für das Thema Umwelt sensibilisiert werden sollen. Je nach Altersgruppe werden Zeichnungen und Aufsätze in die Unterrichtspläne aufgenommen. Vorgesehen ist, dass unter Anleitung von Studenten der An Najah-Universität in Nablus Mauern bemalt und Radiosendungen vorbereitet werden. Siehe dazu auch unseren Spendenaufruf.
Intensive Kontakte wurden mit vier Frauenorganisationen hergestellt. Diese zu unterstützen, ist ein weiteres wichtiges Anliegen des Vereins. Viele der Frauen sind angesichts der Lebensumstände traumatisiert. Sie brauchen Ausbildung, um ihre Existenz zu sichern.
Auch mit der örtlichen Organisation „Project Hope“ wurde eine Zusammenarbeit vereinbart. Project Hope sucht Freiwillige für diverse Schulungsthemen und bietet Einzelunterricht für Arabisch an. Die Organisation veranstaltet jährlich ein „Nablus-Festival“, das größte Musik-Event in Palästina. Am Rande findet ein „Marathonlauf zwischen den Checkpoints“ statt. INNA versucht, für beides 2019 Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus Nürnberg zu gewinnen.
Kontakte wurden ebenfalls mit der An Najah-Universität geknüpft – mit der Fakultät für Schöne Künste ebenso wie mit der Technischen Fakultät. In Nablus ein Semester lang zu studieren, lassen die Aufenthaltsbestimmungen der israelischen Behörden allerdings nicht zu. Jahr für Jahr verlässt aber eine Vielzahl hochqualifizierter IT-Studenten diese Universität. Eine Idee ist es, Gruppen von ihnen Aufgaben durch Outsourcing von IT-Dienstleistungen zu übertragen. Die Wirtschaft in Nablus zu unterstützen – zum Beispiel durch die Präsenz auf Nürnberger Messen – ist eine weitere Projektidee. Verfolgt wird auch der Plan, mehr Tourismus nach Nablus zu lenken.
Dass Nablus eine Reise wert ist und sehr viel zu bieten hat, davon konnten sich die Teilnehmer und Teilnehmerinnen der Reise überzeugen. Die Eindrücke vom Leben der Menschen unter den besonderen Umständen der Besetzung, die für Palästina gelten, werden für alle unvergesslich sein. Das nächste Projekt unserer Nablus-Initiative ist die Organisation der Bude, die auf dem Markt der Partnerstädte beim Christkindlesmarkt 2018 betrieben wird.
INNA-Mitgliederreise 2018 N 75
Das werden einmal die Datteln, die INNA in der Bude beim Nürnberger Chistkindlesmarkt anbieten will.